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Menschen bei der Betreuung von Angehörigen entlasten

In Schrozberg das Haus mit einer Tagespflegeeinrichtung und mit Wohnungen für ältere Bürgerinnen und Bürger übergeben worden.

Bei der symbolischen Schlüsselübergabe im kleinen Kreis auf dem ehemaligen Gelände der Molkerei mitten in Schrozberg hat sich Bürgermeisterin Jacqueline Förderer gefreut, dass die Stadt nun mit einem „großen Portfolio für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger aufwarten kann“. Ursprünglich war, wie beim Spatenstich 2020 versprochen, ein großes Fest zur Eröffnung geplant, „das können wir aber später nachholen“, war sich Förderer sicher.

In Schrozberg gebe es durch das Engagement des Schwersternverbandes aus Ottweiler im Saarland beim Seniorenheim „Haus am Brühlpark“ und durch mobile Pflegeteams, unter anderem der Diakoniestation Blaufelden, schon ein gutes Angebot für Senioren. Es wird nun durch die Tagespflege „Am Schloss“ der Diakoniestation und dem betreuten Wohnen („Service-Wohnen“) des Schwesternverbandes ergänzt.

Die ersten Überlegungen für den Bau einer solcher Einrichtungen mitten im Ort gab es schon 2014, zwei Jahre später hat der Gemeinderat grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Dass erst 2020 mit dem Bau begonnen wurde zeige, dass manche Dinge einfach etwas länger benötigen bis sie gut sind, erklärte die Bürgermeisterin.

Für Dekan Siegfried Jahn vom evangelischen Kirchenbezirk Blaufelden, dem Träger der Diakoniestation, geht mit der Tagespflege ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: „Damit können wir Menschen unter die Arme greifen, die sich mit viel Hingabe täglich um die Pflege ihrer Angehörigen kümmern.“ Die Einrichtung entlaste Familienmitglieder zeitweise bei der Pflege. „Sie vertrauen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Verwandten an, damit sie für sich selbst sorgen können“, erklärte der Dekan das Konzept hinter der Pflegeeinrichtung. „Die Menschen werden hier geschätzt und erfahren die Würde, die ihnen von Gott gegeben wurde.“

Das Team der Diakoniestation habe nach Aussagen von Geschäftsführer Erwin Landwehr richtig Lust auf die neue Aufgabe: In den Räumen der Tagespflege können ab Anfang März jeden Tag zunächst 15 Gäste betreut werden, bei Bedarf später auch mehr. „Das Interesse an den Plätzen ist heute schon recht groß“, erzählte er. Den Gästen werde eine Tagesstruktur gegeben: Sie werden morgens zu Hause abholt, den Tag über beispielsweise mit Spielen, Gedächtnistraining und Basteln beschäftigt und am Abend wieder nach Hause gebracht. So erleben sie einen erfüllten Tag, nach dem Motto: „Gut versorgt, wie Zuhause.“ Die Betreuungszeiten und die -angebote werden individuell an die Wünsche der Gäste angepasst, betonte Erwin Landwehr. „Unser engagiertes Team haben wir größtenteils schon zusammen, nur ein paar wenige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen uns noch.“

„Das ist die schönste Tagespflege, die ich gesehen habe“, fasst Thomas Dane, Vorsitzender des Schwesternverbandes, das Projekt zusammen. Der Verein betreibt Pflegeeinrichtungen für Senioren sowie für Menschen mit Beeinträchtigungen und ist in der ambulanten Pflege aktiv. In Hohenlohe konzentriert sich der Verein auf Seniorenheime und arbeitet mit der Diakoniestation Blaufelden seit vielen Jahren gut zusammen. Derzeit fehlten in Deutschland 600.000 barrierefreie Wohnungen, betonte Dane. Vor allem der ländliche Raum habe noch Nachholbedarf für die Service-Wohnungen. „Wir unterstützen alte Menschen, wenn sie sich verkleinern möchten.“ Der Schwesternverband hat das Gebäude gemeinsam mit der Kopf-Gruppe aus Schwanau umgesetzt: Geschäftsführer Karl-Rainer Kopf ist sich sicher, dass mit dem Vorhaben ein „Meilenstein in Schrozberg gesetzt wurde“. Das Projektträger habe das Haus von Komplettbau in Wolpertshausen bauen lassen. Der Generalunternehmer habe dabei überwiegend mit Handwerkern aus der Region zusammengearbeitet. Die 18 Service-Wohnungen mit 70 bis 90 Quadratmetern Grundfläche seien zum Teil schon vermietet und die ersten Bewohner werden im Februar 2022 einziehen.

Bild: Von den Service-Wohnungen mitten im Ort haben die zukünftigen Mieterinnen und Mieter einen tollen Ausblick über Schrozberg, wie sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gestrigen Schlüsselübergabe selbst überzeugen konnten.

Noch muss die Tagespflege eingerichtet werden (von links): Karl-Rainer Kopf (Investor), Dekan Siegfried Jahn, Erwin Landwehr (Geschäftsführer Diakoniestation) und Bürgermeisterin Jacqueline Förderer schauten sich schon einmal in den Räumen um.

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